Online Marketing ist vor allem eines, nämlich vielschichtig! Wer über Online Marketing redet, sollte sich immer vor Augen halten, dass sich dieser Teilbereich fortlaufend und dynamisch verändert. Auf der Suche nach den passenden Online Marketing Tipps gilt es also immer die Augen offen zu halten. Schließlich kommen nicht nur ständig neue „Best Practices“ dazu, diese müssen auch noch an das eigene Unternehmen angepasst werden.

Die Betonung liegt hier auf dem Wort „angepasst“. Denn eine Online Marketing Strategie wird nicht alleine dadurch effektiv, dass versucht wird so viel wie möglich auf einmal umzusetzen. Vielmehr geht es darum die Strategie zu finden, die zu den Zielen des eigenen Unternehmens passt. Eine Strategie, die zwar auf Papier gut aussieht, in der Praxis aber keineswegs ihre Wirkung entfaltet, kostet uns im Endeffekt nämlich nur Geld und Nerven. Deshalb gilt es diese Online Marketing Tipps im ersten Schritt objektiv zu „durchforsten“, um anschließend die passenden für das eigene Unternehmen zu finden.

Welche Bereiche umfasst Online Marketing eigentlich?

Online Marketing das sind für uns alle Instrumente und Teildisziplinen, die „online“ dazu beitragen, dass die Produkte des eigenen Unternehmens bekannter bzw. verkauft werden. Im Endeffekt geht es also darum zu verstehen „wo“ sich die eigene Zielgruppe aufhält, nach „welchen“ Informationen sie im Zusammenhang mit unserem Produkt sucht und „wie“ wir sie darauf aufbauend auf uns selbst aufmerksam machen. Im Folgenden haben wir unsere Online Marketing Tipps in Kategorien eingeteilt.

Strategische Grundausrichtung der Vorgehensweise – Online Marketing Tipps für die Praxis

Die Kunst liegt darin, aus den vorgeschlagenen Online Marketing Tipps die „perfekte“ Mischung für das eigene Unternehmen zu finden. Die strategischen Kernfragen gilt es vor der finalen Auswahl der Online Marketing Aktivitäten im Detail zu beantworten. Sonst entwickelt man im schlimmsten Fall eine Strategie, die zwar auf Papier gut aussieht, in der Praxis aber keineswegs ihre Wirkung entfaltet.

Klare und hilfreiche Online Marketing Ziele formulieren

Wer im Online Marketing ohne Ziele arbeitet, der wird in den meisten Fällen auch nie wirklich „ankommen“. Gerade Online Marketing hat einen großen Vorteil gegenüber Offline-Maßnahmen. So gut wie alles ist mess- bzw. einsehbar. Ob über Google Analytics, die Google Search Console oder gar über Facebook Insights.

Von den Besucherzahlen, über die Reichweite bis hin zu den Interaktionsquoten zu einzelnen Beiträgen kann alles gemessen werden. Außerdem geben (kostenpflichtige) SEO-Tools wie ahrefs einen noch genaueren Blick hinter die Kulissen und verraten, welche eigenen Inhalte am häufigsten gesucht werden. Hier gilt es sich klare Ziele zu setzen und ein stetiges Wachstum zu überzeugen.

Hilfe von einer Marketing Agentur in Anspruch nehmen

Schon mal darüber nachgedacht eine Marketing Agentur mit ins Boot zu holen? Gerade dann, wenn man ein internes Team für diesen Bereich hat, mag dieser Online Marketing Tipp auf den ersten Blick wenig sinnvoll erscheinen. Allerdings ist die Welt des Online Marketings extrem breit aufgestellt. Selten ist das Expertenwissen intern wirklich für alle relevanten Teildisziplinen vorhanden. An diesen Stellen kann es Sinn machen sich eine spezialisierte Agentur – zum Beispiel eine Social Media Agentur – mit an Bord zu holen. Oftmals kann in dieser Aufstellung allein schon die Meinung eines objektiven „Sparringpartners“ dazu verhelfen, dass die eigene Online Marketing Strategie nachhaltig besser wird.

Weniger ist mehr – ein ganz spezieller Online Marketing Tipp, der immer gilt!

Obgleich das Online Marketing ein riesiges Feld mit vielen Möglichkeiten ist, sollte man sich als Unternehmen immer auf das Wesentliche fokussieren. Weniger ist nämlich auch hier definitiv mehr! Nachdem die eigene Zielgruppe und ihr Nutzerverhalten im Detail analysiert wurde, geht es sich im nächsten Schritt darum auf die Kanäle und die Inhalte zu fokussieren, die man selbst fortlaufend produzieren kann.

Nichts ist schädlicher für eine Online Marketing Strategie, wenn die Regelmäßigkeit und Beitragsdichte fehlen! Trägt die eigene Strategie erste Früchte, kann die eigene Strategie sukzessive erweitert werden.

Touchpoint-Optimierung an jeder Stelle der Strategie

In der heutigen Online-Welt wird es immer seltener, dass potentielle Kunden nur einen Berührungspunkt mit unserem Unternehmen vor dem Kauf haben. So kann der Erstkontakt beispielsweise über den Besuch der eigenen Facebook-Präsenz entstehen. Im zweiten Kontakt analysiert der potentielle Kunde die Instagram-Präsenz, ehe es den Nutzer auf den Blog des Unternehmens verschlägt und er dort die freiverfügbaren PDFs runterlädt.

Um eine Einheitlichkeit herzustellen, geht es heutzutage also auch darum Einheitlichkeit an jedem „Tochpoint“ herzustellen. Dies schafft zum einen Vertrauen. Zum anderen ist dies der erste Schritt zu einer starken Marke in der Außenwahrnehmung.

Aktuelle Online Marketing Studien und Whitepaper im Auge behalten

Online Marketing entwickelt sich fortlaufend dynamisch weiter. Stets einen Blick auf neue Studien, Whitepaper, Trends und spannende Entwicklungen zu haben, kann also von großem Vorteil für die Weiterentwicklung der eigenen Strategie sein. Hierzu gibt es einige Quellen, die man im Kollektiv in jedem Fall im Blick haben sollte, wie zum Beispiel:

  • der jährliche „Industry Report“ von Social Media Examiner
  • Studien, die von Facebook veröffentlicht werden
  • Studien vom Inbound Marketing Giganten Hubspot

Natürlich gibt es viele weitere Studien, die interessant für das eigene Online Marketing sein könnten. Hier gilt es die richtigen mit der Zeit zu finden und den Nutzen für die eigene Strategie zu maximieren!

Social Media Marketing – Online Marketing Tipps für die sozialen Medien

Spätestens die Corona-Pandemie hat den Unternehmen gezeigt, dass Social Media Marketing in den eigenen Marketing-Mix gehört. Schließlich sind die sozialen Medien speziell Kanäle, auf denen sich die eigene Zielgruppe täglich aufhält. Hier kann also die direkte Kommunikation zu bestehenden und potentiellen Kunden gesucht werden. Allein deshalb sollte ein ganz besonderes Augenmerk auf die folgenden Online Marketing Tipps gelegt werden!

Social Media Marketing (endlich) in Marketing-Mix integrieren

Social Media Marketing galt für viele Unternehmen lange Zeit als eine Art „Blackbox“. Spätestens die durch die Corona-Pandemie ausgelöste Situation hat allerdings gezeigt, dass die sozialen Medien mehr sind als ein Ort, an dem gelegentlich „nette“ Inhalte hochgeladen werden.

Die sozialen Medien sind für Unternehmen mittlerweile nämlich in erster Linie ein Ort, an dem sie mit bestehenden und potentiellen Kunden ins Gespräch kommen können. Im Online Marketing geht es immer darum die Orte zu finden, an denen sich die Zielgruppe des eigenen Unternehmens auch aufhält. Die sozialen Medien sind einer davon, deshalb gilt es als Unternehmen auf sie zu setzen.

Online Marketing Aktivitäten im Voraus planen

Wer sich bewusst für Social Media Marketing entscheidet, der braucht einen Plan. Namentlich einen Redaktionsplan. Hier werden Ideen gesammelt, Inhalte terminiert und Zuständigkeiten verteilt. Vor allem aber wird so sichergestellt, dass die geplanten Beiträge pünktlich und regelmäßig veröffentlicht werden. Nichts ist schädlicher für eine Social Media Präsenz als das Denken von „Beitrag zu Beitrag“.

Agiert man auf diese Weise, gehen dem Team in aller Regel irgendwann die spontanen Content-Ideen aus. Als Reaktion wird die eigene Social Media Präsenz schrittweise zurückgefahren. Wer dies vermeiden möchte, sollte vorplanen und wenn möglich so viele Mitarbeiter wie möglich in die Produktion der Inhalte einbinden.

Mit dem Business Manager von Facebook arbeiten

Werden die eigenen Ads im Bereich Facebook und Instagram bereits über den Business Manager von Facebook kreiert und gesteuert? Falls nicht, wird es Zeit! Immer noch viel zu häufig haben Unternehmen des Business Manager noch nicht eingerichtet und verschenken damit viel Potential.

Nicht nur, dass entsprechende Targeting-Möglichkeiten nicht genutzt werden, auch die Steuerung ist aus dem Business Manager heraus deutlich übersichtlicher. Und: die Einrichtung ist kinderleicht! Eigentlich gibt es also keine Gründe nicht endlich mit diesem wertvollen Werkzeug zu arbeiten.

Das Facebook Pixel beim Ausspielen von Ads nutzen

Social Ads sind ein guter Weg, um die eigene Reichweite zu vergrößern. Im Zuge der sinkenden organischen Reichweite von Unternehmen auf Facebook und Instagram ist es daher empfehlenswert hier monatlich zu investieren. Neben der Gewinnung von neuen Fans sollten fortlaufend auch Inhalte beworben werden, die für bestehende „Fans“ der eigenen Facebook-Präsenz kreiert werden. Schließlich bringt es einem nichts fortlaufend neue Page-Likes zu generieren, wenn diese anschließend nicht mit dem produzierten Content erreicht werden.

Wer den Bereich Ads professionalisieren möchte, der sollte beim Fahren der Ads auf keinen Fall auf das Facebook Pixel verzichten! Das Pixel selbst sammelt zum einen nämlich wertvolle Daten. Zum anderen kann ein entsprechendes Retargeting ohne das Pixel nicht effizient umgesetzt werden. Gerade im Bereich B2B Marketing ist es allerdings von Nöten, dass für die potentiellen Kunden mehrere Touchpoints kreiert werden.

Social Ads nur über zugeschnittene „Full-Funnel-Strategien“ ausspielen

Facebook – und Instagram Ads zu schalten, ist eine Sache. Diese an die jeweilige Kaufphase anzupassen, eine völlig andere. Einer der wichtigsten Online Marketing Tipps in diesem Bereich ist es deshalb, hier in „Full-Funnel-Setups“ zu denken. Das Facebook Pixel gibt einem viele Möglichkeiten, vor allem im Retargeting potentieller Kunden. Diese gilt es zu nutzen und bspw. Besucher der Homepage, welche die gewünschte Conversion noch nicht durchgeführt haben, ein zweites und drittes Mal anzusprechen.

Dann allerdings nicht mit der gleichen Ad, sondern einer weiterführenden Anzeige, welche auf der ersten aufbaut. So wird der Verkaufsprozess erfolgreich vorangetrieben und der vermeintlich interessierte Kunde bekommt wichtige Informationen, die ihn letztendlich zur Conversion bringen könnten. Wer die Möglichkeiten in diesem Bereich noch nicht nutzt und immer noch mit einzelnen Werbeanzeigen agiert, der verschenkt ganz klar Potential!

Instagram voll und ganz in die eigene Strategie integrieren

Facebook ist gut, Instagram noch viel besser! So oder so ähnlich scheinen die Gedankengänge vieler Nutzer in Bezug auf die Social Media Kanäle zu sein. Instagram erlebt in den letzten Monaten einen steilen Zuwachs an Nutzern. Allein deshalb sollten sich Unternehmen den Kanal für sich zu entdecken und in die eigene Strategie zu integrieren. Hinzu kommt, dass sich die Facebook-Tochter fortlaufend weiterentwickelt.

Mit IGTV, Instagram-Reels und den Instagram-Guides wurden in den letzten 24 Monaten große Veränderungen angestoßen. Hinzu kommt die Möglichkeit, seinen eigenen Shop auf Instagram aufzubauen. Die Nutzer bekommen auf Instagram eine immer höhere Flexibilität, was die Kreation von eigenen Inhalten betrifft. Außerdem wird die Verweildauer der Nutzer durch entsprechende Innovationen nachhaltig erhöht. Wer Instagram bisher noch nicht in die eigene Social Media Strategie integriert hat, sollte sich in jedem Fall damit beschäftigen – denn es lohnt sich!

Content Marketing – Online Marketing Tipps für das eigene Content Marketing

Content Marketing ist eines der „Buzzwords“ der letzten Jahre. Durch den Hype um die Begrifflichkeit wird diese Teildisziplin allerdings nicht weniger wichtig. Denn Studien haben belegt, dass potentielle Kunden vor allem auf gute Inhalte – echte Mehrwerte – aufmerksam werden. Zeit also, zumindest einen Teil dieser Online Marketing Tipps ernst zu nehmen und die eigene Content Marketing Strategie im Kern zu überdenken!

FAQs von Kunden – die „perfekte“ Grundlage für das eigene Content Marketing

Wie viele Fragen bekommen wir im Laufe einer Arbeitswoche von unseren bestehenden und potentiellen Kunden gestellt? Unmengen! Das diese Fragen ein wichtiger Bestandteil der eigenen Online Marketing Strategie werden können, haben dabei oft nur wenig auf dem Schirm. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass diese Fragen auch regelmäßig in einer Suchmaschine wie Google gesucht werden, ist groß.

Wer diese Fragen also systematisch abarbeitet, der hat nicht nur wertvolle Inhalte für den eigenen Blog, sondern sorgt auch für bessere Rankings. Zudem gibt man potentiellen Kunden so die Möglichkeit, die eigenen Lösungen vorab zu verstehen. So können jene wiederum eine informierte Erstkontaktaufnahme tätigen. Sehr förderlich, für den eigenen Verkaufszyklus!

Content Recyceln – einer der großen Trends im Content Marketing

Das Recyceln von Inhalten ist einer „der“ Trends im Content Marketing und daher automatisch ein ernstzunehmender Online Marketing Tipp. Mit der Anforderung immer mehr Inhalte für das eigene Marketing zu produzieren, wird es automatisch schwerer dabei immer völlig neue Inhalte zu verwenden. Daher ist es strategisch clever gerade größere Inhalte auf vielfältige Art und Weise zu nutzen.

Ein Video kann zum Beispiel in viele Kurzsequenzen zerlegt werden. Ein großer Blog Beitrag bietet die Möglichkeit daraus eine Vielzahl von Social Media Beiträgen zu generieren. Mit dieser Vorgehensweise wird das eigene Team entlastet, ohne dabei an Volumen zu verlieren.

Podcast für das eigene Unternehmen nutzen

Die Beliebtheit von Podcasts wächst von Monat zu Monat unaufhaltsam! Einen eigenen Podcast zu betreiben ist für viele nicht nur ein erstrebenswertes Hobby, sondern durchaus auch eine Geschäftsfördernde Maßnahme. In der Praxis zeigt sich nämlich, dass Konsumenten wichtige Informationen immer häufiger am liebsten auf diese Art und Weise konsumieren.

Als Unternehmen sollte man also in jedem Fall eine Debatte darüber führen, ob ein eigener Podcast sinnvoll sein kann. So kann man sich effektiv als „Thought Leader“ in der eigenen Branche positionieren, potentielle Kunden ansprechen und Vertrauen gegenüber der eigenen Marke aufbauen.

Bewusste Verbindung zwischen Content Marketing und SEO herstellen

Wer gutes Content Marketing und den Bereich SEO immer noch losgelöst voneinander betrachtet, der macht in jeder Hinsicht etwas falsch. Die beiden Teildisziplinen des Online Marketings gehören nämlich definitiv zusammen. Richtig miteinander verknüpft können sie effektiv zur Erreichung der eigenen Marketingziele beitragen.

Unser Online Marketing Tipp ist an dieser Stelle deshalb, diese Teilbereiche im Detail zu durchleuchten und die Zusammenhänge zu verstehen. Anschließend steigt die Relevanz des eigenen Unternehmensblogs auf ein völlig neues Niveau. 

Suchmaschinenoptimierung – Online Marketing Tipps für den Bereich „SEO“

Wer über Google gefunden werden möchte, der sollte zumindest Grundfähigkeiten im Bereich Suchmaschinenoptimierung besitzen. Täglich werden über Google ca. 3,5 Milliarden Suchanfragen gestellt. Mit Sicherheit auch im Zusammenhang mit den eigenen Produkten und Dienstleistungen!

Gerade diejenigen, die einen Unternehmensblog führen und bisher keinerlei Erfolg damit hatten, sollten diese Online Marketing Tipps ernst nehmen. Denn schon einige „Kniffe“ können dazu führen, dass (endlich) organische Besucher auf die eigene Seite kommen.

Backlinks von Kunden einholen, um die eigenen Platzierungen zu verbessern

Backlinks sind ein wichtiger Faktor für die Auffindbarkeit im Web. Je mehr hochwertige Verlinkungen die eigene Seite von Autoritären Seiten im Web erhalten, desto höher wird auch die eigene Qualität in den Augen von Google. Gute Platzierungen sind die logische Folge. An solche Backlink-Quellen zu kommen ist dabei allerdings oft nicht einfach.

Ein erster Anfang kann es allerdings sein die eigenen Kunden als Backlink-Quelle „anzuzapfen“. Je nach Verhältnis zum Kunden ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass dieses Vorgehen klappt. Und die eigenen Rankings können stetig wachsen, ohne dabei entsprechende „Blackhat-SEO-Strategien“ anwenden zu müssen.

Potentiell wichtige Keywords zunächst über Google Ads antesten

Für manche Keywords ist es besonders schwer eine gute Positionierung mit dem eigenen Unternehmen zu erzielen. Meistens sind dies die Keywords, die dem eigenen Unternehmen vermeintlich die größte Anzahl an Leads generieren könnten. Bei sog. „Money Keywords“ ist der Kampf um die vorderen Plätze nämlich besonders groß! Mitunter können hier sogar Jahre vergehen, bis die gewünschten Positionierungen erzielt werden können.

Doch lohnt sich der Aufwand überhaupt? Erzielt man über die ausgewählten Keywords wirklich die gewünschte Anzahl an Leads? Um hier nicht blind zu agieren – und große Aufwände zu vermeiden ohne ROI zu vermeiden – kann es sehr sinnvoll sein, ausgewählte Keywords zunächst anzutesten. Hierzu eignen sich Google Ads besonders gut. Generieren die Keywords nicht nur Klicks, sondern auch die gewünschten Leads, so kann der langfristige Kampf um die Platzierungen sinnvoll sein. Ansonsten kann der Fokus auf andere Keywords – und dabei ordentlich Zeit und Geld – gespart werden!

Mit großer Genauigkeit an den eigenen Meta-Beschreibungen arbeiten

Über die Relevanz von Meta-Beschreibungen herrscht in SEO-Kreisen seit Jahren eine heiße Debatte. Offiziell sind sie kein Faktor, der das eigene Ranking beeinflusst. Dies hat Google in der Vergangenheit mehrfach betont. Unser Online Marketing Tipp lautet an dieser Stelle trotzdem, sich auf voll auf die eigenen Meta-Beschreibungen zu konzentrieren! Denn, obwohl sie kein „harter“ SEO-Faktor sein mögen, können sie trotzdem einen durchaus großen Einfluss auf die Klickrate der Nutzer haben.

Eine ansprechende Meta-Beschreibung zieht nämlich die Aufmerksamkeit des Suchenden an, gibt einen Vorgeschmack auf die sich in dem Artikel wartenden Inhalte und wecken somit das Interesse desjenigen, der in diesem Zusammenhang nach Informationen sucht. Hier gilt es das eigene Verhalten zu beobachten. So versteht man schnell, wieso einige Meta-Beschreibungen für gute Click-Through-Rates sorgen und andere nicht.

Mit der Google Search Console arbeiten

Arbeitet das eigene Team schon mit der Search Console von Google? Falls nicht, wird es Zeit! Denn dieses kostenlose Werkzeug von Google kann die eigene Suchmaschinenoptimierung, richtig eingesetzt, um ein Vielfaches verbessern! In der Search Console von Google sieht man nämlich nicht nur, wie viele organische Aufrufe täglich über Google generiert werden.

Man sieht auch, welche Suchbegriffe der Suchende jeweils eingetippt hat, bevor er die eigenen Ergebnisse angeklickt hat. Super interessant ist dies deshalb, weil man so nach und nach besser versteht, mit welchen Worten potentielle Zielgruppen nach den Angeboten des eigenen Unternehmens suchen. Und vor allem versteht, für welche Suchbegriffe man sich noch verbessern sollte!

Die SEO-Tipps von Google selbst nutzen!

Einer der einfachsten Online Marketing Tipps im Bereich Suchmaschinenoptimierung ist sich an die Tipps und Vorgaben von Google selbst zu halten. Zugegen ein Tipp aus der Kategorie „den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen“, ist dieser Tipp trotzdem nicht weniger effektiv. Denn welche Tipps für gute Rankings könnten effektiver sein als die von der Quelle selbst?

Es ist unlängst bekannt, dass der wahre Schlüssel zum Algorithmus und dessen Faktoren ein gut geschütztes Geheimnis von Google ist. Vieles was in entsprechenden SEO-Blogs beschrieben wird, sind also nur Vermutungen. Wieso also nicht mal mit den Tipps derer Beschäftigen, die für die Steuerung des Algorithmus verantwortlich sind?

Weitere Online Marketing Tipps für die tägliche Online Marketing Praxis

Die Welt des Online Marketings entwickelt sich fortlaufend dynamisch weiter. Als Unternehmen sollte man die Augen also immer offenhalten! Nur so können Online Marketing Trends frühzeitig erkannt und nachhaltig in die eigene Strategie integriert werden. Dabei sollte man sich dazu zwingen jeden Trend objektiv zu bewerten und sich in die „Haut“ der eigenen Zielgruppe zu versetzen.

Würden jene diesen Trend auch tatsächlich nutzen? Dort vielleicht sogar Kaufentscheidungen treffen? Falls ja, könnte dies allein ein Grund dafür sein, den jeweiligen Trend im Detail zu untersuchen!

Das eigene Google My Business Profil gewissenhaft pflegen

Lokal gefunden zu werden ist für viele Unternehmen eine große Herausforderung! Das Such- und Kaufverhalten der Nutzer hat sich über die Jahre nachhaltig verändert – vor allem in der Corona-Pandemie! Zumeist beginnt die Suche nach dem passenden Unternehmen – lokal wie überregional – auf der weltweit größten Suchmaschine Google. Wer hier nicht gefunden wird, verpasst viele potentielle Kunden! Google My Business ist hier (einer) der Schlüssel zum Erfolg. Denn lokale Auffindbarkeit und das eigene Google My Business Profil gehen Hand in Hand.

Das eigene Profil gilt es zu pflegen, mit Bildern für die jeweiligen Kategorien und neuen Informationen aufzufüllen. Schafft man es dann noch seine Kunden fortlaufend zu neuen Bewertungen zu motivieren, so steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass man bei zukünftigen Suchen mit höherer Wahrscheinlichkeit gefunden wird.

Online Marketing Bücher lesen und fortlaufend weiterbilden

Einer der am häufigsten vernachlässigten Online Marketing Tipps, ist die fortlaufende Weiterbildung. Genauso, wie sich das Online Marketing stetig weiterentwickelt, sollte es auch das eigene Wissen in diesem Bereich tun. Bücher, Videos, Podcasts, Whitepaper und Blogs können hierfür als perfekte Quelle dienen. Wie man sich auch entscheidet, Hauptsache man bleibt dabei!

Unbedingt auf die Teildisziplin Online-PR setzen

Klassische PR-Arbeit ist oftmals gerade für Startups ein „alter Schuh“. Wieso sollte man seine Zeit mit Presseverteilern und Pressemitteilungen verschwenden, wenn diese sowieso nicht den gewünschten Effekt erzielen? Disclaimer: hier geht unter Umständen viel Potential verloren! Denn echte Reputation, echte Leser und daher auch echte Kunden können sehr wohl immer noch über diesen Kanal generiert werden.

Namentlich Online-PR sorgt nämlich dafür, dass die eigene Marke nachhaltig aufgebaut und nach außen getragen wird. Dies kann dazu beitragen, dass spannende Kontakte aufgebaut, interessante Anfragen reingeholt und Neukunden über bisher unbespielte Kommunikationskanäle angesprochen werden. Wieso also auf diesen spannenden Teilbereich verzichten?

Die Plattform YouTube im Auge behalten

YouTube ist mittlerweile als eine Plattform, auf der „ab und an“ Videos konsumiert werden. Gerade für die jüngeren Zielgruppen rückt YouTube nämlich immer mehr an die Stelle des klassischen TVs. Außerdem werden auf YouTube suchen zu den verschiedensten Themen getätigt. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese Suchen auch im Zusammenhang mit dem eigenen Unternehmen und dessen Lösungen stehen, ist daher groß.

Der gute gemeinte Online Marketing Tipp ist deshalb, dass Thema „YouTube-Marketing“ zumindest einmal objektiv zu erörtern. Lauern hier Potentiale für das eigene Unternehmen? Gibt es vielleicht sogar schon Inhalte der Konkurrenz, die veröffentlicht wurden? Könnten wir die Themen vielleicht sogar noch besser abarbeiten? All dies könnten Indikatoren sein, die „pro“ YouTube sprechen könnten!